Vorweg, in der Menschenrechts AG des EMA‘s beschäftigen wir uns mit vielen wichtigen Themen, wie zum Beispiel mit dem Klimawandel oder auch zu welchem Zweck wir die nächste Spendenaktion starten. Wir alle treffen uns 1-2 Mal in der Woche (mittwochs oder freitags in der 7. Stunde). Als Gruppe bereiten wir Projekte vor und informieren unsere Mitschülern darüber.

Wie bei jedem anderen Projekt hat auch die Stolpersteinaktion klein angefangen.Fam._Langstein.JPG

Zuerst einmal hatten wir überlegt, ein neues interessantes Projekt durchzuführen. Was die Stolpersteinaktion angeht, hatten wir uns von anderen Schule inspirieren lassen. Für uns bedeutete die Durchführung dieser Aktion auch eine Geste des Respekts gegenüber den Menschen, für die sie angebracht worden sind.

Die Idee der Stolpersteine stammten aus der Zeit um das Jahr 1992 ,sie sind kleine in den Boden eingelassen Gedenksteine, welche an das schwere Schicksal der Juden erinnern sollen, die zur Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben.

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Die AG Mitglieder haben gemeinsam abgestimmt und das Polieren von Stolpersteinen als nächstes und wichtiges Projekt ausgewählt.

Zur genauen Planung gehörten folgende Punkte) genaue Planung an
     ⁃   Festlegung der Gruppengröße
     ⁃   in welchen Stadtteilen und Straßen die einzelnen Gruppen
          ihre Stolpersteine polieren
     ⁃   in welchem Zeitraum die Aktion durchgeführt werden sollte
     ⁃   und ob sie durch Fotos dokumentiert werden sollte.

In unserer Freizeit sind wir in Kleingruppen losgezogen und haben die jeweils zugeteilten Stolpersteine poliert.

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Während unserer Aktion sind wir nur auf positive Reaktionen der Menschen vor Ort gestoßen, auch wenn wir als Fremde die Stolpersteine nahe an ihren Häusern polierten, hatten sie kein Problem damit.

Wir haben uns auch mit Bewohnern der Häuser, vor denen die Stolpersteine verlegt sind, unterhalten und herausgefunden, dass einige von ihnen jetzt durch uns und unsere Schule zu ähnlichen Aktionen inspiriert wurden, wie beispielsweise selbst Stolpersteine zu polieren.

Allgemein war diese Aktion ein riesiger Erfolg und wir haben nicht nur viele schöne Erinnerungen gesammelt, sondern etwas Gutes getan und wichtige kulturelle Denkmäler gewürdigt.

Falls ihr auch an solchen Projekten interessiert seid oder euch generell für die Menschenrechts-AG interessiert, dann meldet euch gerne bei Herrn Zielinski.

Text und Bild: Sophie Wulff, 8d


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Die Mitglieder der Menschenrechts-AG am EMA entwickelten zusammen mit den Don Bosco Volunteers und den Studenten von Refugees Welcome die Idee, für die Flüchtlingskinder in Bonn einen Fest in der ev. Johanniskirchengemeinde in Duisdorf auszurichten.

Das Ziel war, die Kinder aus den verschiedensten Krisengebieten in Osteuropa und den arabischen Staaten einen schönen Nachmittag mit viel Abwechslung im Spiel erleben zu lassen. Auch sollte dadurch den Familien die Möglichkeit geboten werden, Kontakt zu Bonner Bürgern zu bekommen.

Das Ereignis wurde von langer Hand vorbereitet, wozu auch einige Stunden gehörten, in denen die AG-Mitglieder auf den richtigen Umgang mit den Kindern vorbereitet wurden.

Zum Fest wurden Kinder und teilweise auch die Eltern aus drei verschiedenen Flüchtlingsheimen zusammengeholt.

Auf dem Fest, gab es dann für die Kinder einen Spieleparcours mit zehn verschiedenen Herausforderungen, die bewältigt werden mussten. Zur Stärkung wurden frische süße Waffeln gereicht. Den Waffelteig hatten die Schülerinnen und Schüler schon zu Hause in großen Mengen vorbereitet.

Die einzelnen Stationen, von den Studenten liebevoll vorbereitet, wurden mit großer Begeisterung durchlaufen. Am Ende waren alle Schülerinnen und Schülern der Überzeugung, dass das Fest für alle Beteiligten ein großes und rundes Ereignis war.

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Dr. Martin Zielinski
Leiter der Menschenrechts-AG


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