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EMA - Lateiner erfolgreich beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2010
Am 15. Juni sind die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen für die Sprache Latein ausgezeichnet worden. Die Feier fand im Ratsgymnasium in Bielefeld statt. Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Teil der Begabtenförderung der Bundesregierung und der Landesregierungen. Er wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Zusammenarbeit mit den Ländern getragen. In diesem Jahr nahmen fast 745 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aus Nordrhein-Westfalen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen für die Sprache Latein teil. Wie schon in den vergangenen Jahren war auch diesmal wieder ein Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums unter den Preisträgern: Thomas Schmidt-Justen aus der 10MN konnte seinen letztjährigen Erfolg in diesem Jahr mit den Sprachen Latein und Englisch wiederholen. Er wurde von den Veranstaltern des Wettbewerbs für seine hervorragenden Leistungen wiederum mit einem 2. Preis prämiert und konnte neben der obligatorischen Urkunde - natürlich in lateinischer Sprache - eine echte römische Münze mit nach Hause nehmen.
Zum feierlichen Rahmen der Preisverleihung gehörten neben musikalischen Darbietungen auch ein von Schülerinnen und Schülern aufgeführter Sketch in lateinischer Sprache und eine auf Latein gehaltene Rede, in der es darum ging, dass die Jugendlichen, wie der sagenumwobene Held Aeneas, erfreulicherweise viele Mühen auf sich genommen haben, um erfolgreich am Wettbewerb teilnehmen zu können. Schon im Januar 2010 hatte unser Preisträger in einer dreistündigen Klausur sein Können unter Beweis stellen müssen. Schwerpunktthema war dieses Mal der römische „Nationalheld“ Aeneas, dem der römische Dichter Vergil in seinem Epos Aeneis ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Die Aufgabe, einen lateinischen Text ins Deutsche zu übertragen, war diejenige, die noch am ehesten an den schulischen Lateinunterricht erinnert. Lückentexte, vorgelesene lateinische Texte, zu denen Verständnisfragen gestellt werden, unvermittelt auftauchende Aufgaben, bei denen von den Lateinern beispielsweise der Sinn spanischer, italienischer, portugiesischer Sprichwörter und Sentenzen erschlossen werden musste, Bildergeschichten, die fortgeschrieben werden sollten, und das vielfältige eheliche und außereheliche Beziehungsgeflecht des griechisch-römischen Götterhimmels, demgegenüber die Illustrierten-Storys des europäischen Hochadels nur einen müden Abklatsch bieten können, stellten Herausforderungen dar, die das übliche Anspruchsniveau des schulischen Lateinunterrichts bei weitem übertrafen. Nicht unerwähnt bleiben soll schließlich, dass neben unserem Preisträger Thomas Schmidt-Justen vier weitere Schülerinnen und Schüler des EMA am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen haben, die für ihre Leistungen in drei Fällen mit einer qualifizierten, in einem Fall mit einer Teilnehmer-Urkunde ausgezeichnet worden sind. Im Einzelnen sind zu nennen: Julian Dupré, Nicola Hambitzer, Svenja Knels und Oliver Emonds. Auch Ihnen rufen wir zu: VOBIS GRATULAMUR ET GRATIAS AGIMUS!
NULLA EST GLORIA PRAETERIRE ASELLOS! (Martial)
LAZ
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