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Einheitliche Leistungsbewertung im Fach
Französisch
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines zur Leistungsbewertung
2. Klassenarbeiten und Klausuren 2.1. Gestaltung und Bewertung der Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I 2.1.1. Leistungsbewertung in geschlossenen und halb geschlossenen Aufgaben 2.1.2. Leistungsbewertung in offenen Aufgaben 2.2. Gestaltung und Bewertung der Klausuren in der Sekundarstufe II
3. Übersicht über die Anzahl und Dauer der Arbeiten und Klausuren 3.1. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten in den Klassen 6 bis 9 (F6) 3.2. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten in den Klassen 8 und 9 (F8) 3.3. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Einführungsphase 3.4. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Qualifikationsphase (LK) 3.5. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Qualifikationsphase (GK I) 3.6. Anzahl und Dauer der Klausuren in der neu einsetzenden Fremdsprache (GK II)
4. Hausaufgaben 5. Sonstige Mitarbeit 6. Facharbeiten 7. Beispiel einer Arbeit 1. Allgemeines zur Leistungsbewertung In Übereinstimmung mit dem Schulgesetz[1] und der allgemeinen Schulordnung[2] soll die Leistungsbewertung über den Stand des Lernprozesses der Schülerinnen und Schüler Aufschluss geben und damit Grundlage für ihre weitere Förderung sein. Leistungsbewertungen sind ein kontinuierlicher Prozess und beziehen sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse. Bewertet werden alle von den Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen, wobei im Sinne der Orientierung an Standards grundsätzlich alle in den entsprechenden Lehrpläne ausgewiesenen Bereiche bei der Leistungsbewertung angemessen zu berücksichtigen sind. Dabei kommt den prozessbezogenen Kompetenzen der gleiche Stellenwert wie den inhaltsbezogenen Kompetenzen zu. Unterricht und Lernerfolgsüberprüfungen sind darauf ausgerichtet, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben, grundlegende Kompetenzen, die sie in den vorangegangenen Jahren erworben haben, wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden. Für die Schülerinnen und Schüler sollen sie eine Hilfe für weiteres Lernen darstellen. Die Lernerfolgsüberprüfung ist daher so anzulegen, dass die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und die jeweilige Überprüfungsform den Lernenden auch Erkenntnisse über die individuelle Lernentwicklung ermöglicht. Daher sollte die Beurteilung von Leistungen mit der Diagnose des erreichten Lernstandes und individuellen Hinweisen für das Weiterlernen verbunden werden, wozu auch Hinweise zu erfolgversprechenden individuellen Lernstrategien gehören können. Den Eltern sollten im Rahmen der Lern- und Förderempfehlungen Wege aufgezeigt werden, wie sie das Lernen ihrer Kinder unterstützen können. Grundlage der Leistungsbewertung sind alle von den Schülerinnen und Schülern im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ und im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erbrachten Leistungen. Die Bewertung der Leistungen erfolgt nach den im dritten Absatz des Schulgesetzes definierten Notenstufen. Nicht erbrachte Leistungen können nach Entscheidung der Fachlehrerin oder des Fachlehrers nachgeholt oder durch eine den Leistungsstand feststellende Prüfung ersetzt werden, falls die Schülerinnen und Schüler für das Versäumnis der Leistung keine Verantwortung tragen. Verweigert eine Schülerin oder ein Schüler die Leistung, so wird dies wie eine ungenügende Leistung bewertet. Bei einem Täuschungsversuch ist nach § 6 der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I [3] bzw. nach § 13 der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe[4] zu verfahren. 2. Klassenarbeiten und Klausuren Die Anforderungen in den Arbeiten bzw. Klausuren müssen den aufgrund des erteilten Unterrichts zu erwartenden Leistungen und den Anforderungen der Lehrpläne3 entsprechen. Klassenarbeiten und Klausuren sollen im Unterricht angemessen vorbereitet werden, allerdings ist ein rein reproduktiver Charakter grundsätzlich nicht zulässig. 2.1. Gestaltung und Bewertung der Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I Orientierungsrahmen sind die vom Verlag zum Lehrwerk angebotenen „Vorschläge zur Leistungsüberprüfung.“ Wenn einzelne Vorschläge übernommen werden, soll dies möglichst in abgewandelter Form geschehen, um nicht einzelne Schülerinnen und Schüler, die Zugang zu diesem Zusatzmaterial haben, zu bevorzugen. Zunehmend ab Klassenstufe 7 bieten sich für geschlossene Aufgaben vor allem die kombinierten Grammatikübungen an. Entsprechend dem Hinweis im KLP, dass „der Anteil offener Aufgaben“ mit fortschreitender Lernzeit „steigt“ und in den Jahrgangsstufen 8 und 9 „überwiegt“, ist der o. g. Orientierungsrahmen in den höheren Klassenstufen kritisch zu sehen und zu nutzen. Die Schülerinnen und Schüler werden darüber informiert, dass Klassenarbeiten grundsätzlich geschlossenen, halboffene und offene Aufgaben enthalten - wobei der Akzent sich zunehmend nach Lernzeit von geschlossenen zu offenen Aufgaben hin verschiebt - , die in der Klassenarbeit in eben dieser Anordnung erscheinen, und dass deshalb die Wertigkeit bzw. zu erwerbende Punktezahl mit den fortschreitenden Aufgaben deutlich steigt. Eine Ausnahme können dabei Überprüfungen des Hörverstehens bilden. 2.1.1. Leistungsbewertung in geschlossenen und halb geschlossenen Aufgaben Je mehr sich die Schülerinnen und Schüler bei der Lösung auf einzelne Wörter oder Wortgruppen konzentrieren sollen und können, desto genauer wird die sprachliche Richtigkeit bis hin zu Akzenten eingefordert. Dies ist – wie auch in den Wortschatzüberprüfungen (s. u.) – notwendig, damit nicht nach kurzer Zeit das Gefühl für genaues Lernen verloren geht und dafür das von Beliebigkeit eintritt. 2.1.2. Leistungsbewertung in offenen Aufgaben Gemäß den Hinweisen im KLP steht in dieser Art von Aufgaben die gelungene oder misslungene Kommunikation im Vordergrund. Das heißt im Einzelnen: ♦ Im inhaltlichen Bereich sind Umfang und Genauigkeit der Kenntnisse Maßstab der Bewertung. ♦ Im sprachlichen Bereich zählen: - Reichhaltigkeit und Differenziertheit im Vokabular, - Komplexität und Variation im Satzbau, - sprachliche Klarheit durch logische Verknüpfungen, - lexikalische und grammatische Korrektheit. Bei der Sprachrichtigkeit werden nicht hörbare Angleichungsfehler konsequent angestrichen (s. o.), aber kaum gewertet, da sie das Verständnis nur wenig tangieren. Störender und damit schwer wiegender sind falsche Genera, falsche - im Sinne von: nicht existierende - Verbformen und falsche Wortarten. Falsche Pronomina oder Konjunktionen sowie Fehler im Satzbau oder der gesamten Konstruktion werden in dem Maße als gravierend bewertet, wie sie das Verständnis beeinträchtigen oder unmöglich machen. Da es in der Sekundarstufe I sinnvoll ist, die Anforderungen und die Gewichtung von Sprache und Inhalt denen der Oberstufe schrittweise anzunähern, damit der Übergang in die gymnasiale Oberstufe für die Schülerinnen und Schüler möglichst problemlos erfolgen kann, nähert sich in den Stufen 8 und 9 bei offenen Aufgaben die Bewertung der sprachlichen Leistung zunehmend dem Verhältnis von 40% Inhalt zu 60% Darstellungsleistung. Die oben genannten und für die zentralen Abituraufgaben sehr differenziert ausgeführten Aspekte der Sprachleistung werden für die Sekundarstufe I zusammengefasst unter ♦ Kommunikative Textgestaltung: Kohärenz, Logik und Ökonomie des Textes ♦ Ausdrucksvermögen: differenzierter Wortschatz, Komplexität des Satzbaus, Eigenständigkeit der Formulierungen ♦ Sprachrichtigkeit: Grammatik, Lexik, Orthographie. Beispielarbeiten verschiedener Stufen werden angefügt. Parallelarbeiten dienen dem Vergleich des Lernstandes verschiedener Kurse einer Jahrgangsstufe und der Qualitätssicherung. Sie sind wünschenswert und werden nach Beschluss und Absprache der in den jeweiligen Jahrgangsstufen unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen in eigener pädagogischer Verantwortung realisiert. Die Möglichkeit einer mündlichen Prüfung besteht in beiden Sekundarstufen.
2.2. Gestaltung und Bewertung der Klausuren in der Sekundarstufe II Von der Einführungsphase an sind die Aufgabenstellungen so weiter zu entwickeln, dass sich im Verlauf der Oberstufe die Anforderungen allmählich denen der schriftlichen Abiturprüfung angleichen. Das bedeutet, dass in der Jahrgangsstufe 10 noch grammatische Kenntnisse - wenn möglich mit Bezug zum gegebenen Text - überprüft werden sollen. In der Qualifikationsphase wird nach den Vorgaben des Zentralabiturs bewertet. Eine Prüfungsleistung, die in einem der beiden Beurteilungsbereiche inhaltliche Leistung und Darstellungsleistung/sprachliche Leistung eine ungenügende Leistung darstellt, kann insgesamt nicht mit mehr als drei Notenpunkten bewertet werden. Eine ungenügende Leistung im inhaltlichen Bereich liegt vor, wenn in diesem weniger als 12 Punkte erreicht werden. Eine ungenügende Leistung im Darstellungs- und sprachlichen Bereich liegt vor, wenn in ihm weniger als 18 Punkte erreicht werden. (Maximale Punktzahlen im Abitur sind: inhaltliche Leistung: 60 P., Darstellungsleistung: 90 P.) Bei der Korrektur werden die Fehler an der Stelle ihres Auftretens und am Rand markiert. Die Korrekturzeichen gemäß Abschnitt 4.2.3.2 der Vorgabe der Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II[5] werden ab dem 2. Lernjahr zunehmend angewandt. Darüber hinaus werden weiterführende Erläuterungen über den individuellen Lernfortschritt und/oder Lernschwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler verfasst, die diese in ihrem Lernprozess unterstützen. Erreicht bei einer Arbeit bzw. Klausur eine Schülerinnen oder ein Schüler kein ausreichendes Ergebnis, kommen weitere Maßnahmen in Betracht, die die unterrichtlichen Ergebnisse verbessern und die Leistungsfähigkeit der Schülerin oder des Schülers fördern. Über die geeigneten Maßnahmen entscheidet der Fachlehrer nach direkter Rücksprache mit der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers, und evtl. nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten. Die Arbeiten werden nach der Benotung und Besprechung (mit Musterlösung und/oder je nach Jahrgangsstufe nach Einsicht in den für jede Klausur eigens erstellten Erwartungshorizont) mit den Schülerinnen und Schülern diesen mit nach Hause gegeben, damit die Erziehungsberechtigten Kenntnis nehmen und diese ggf. durch ihre Unterschrift bestätigen. Klassenarbeiten werden nach Vorgabe der Lehrkraft berichtigt und auf Verlangen an die Schule zurückgegeben. Die Berichtigungsleistung fließt in die Note der Sonstigen Mitarbeit ein.
3. Übersicht über die Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten bzw. Klausuren Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten bzw. Klausuren.
3.1. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten in den Klassen 6 bis 9 (F6)
In der 1. Fachkonferenz des Schuljahrs legen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Verteilung der 5 Klassenarbeiten auf die beiden Schulhalbjahre aufgrund von deren Länge fest.
3.2. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten in den Klassen 8 und 9 (F8) (Differenzierungsbereich)
Ab Jahrgangsstufe 10 sind Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten identisch mit denen von F6. 3.3. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Einführungsphase (vgl. APO GOSt, §14)
3.4. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Qualifikationsphase (Leistungskurs)
3.5. Anzahl und Dauer der Klausuren in der Qualifikationsphase (Grundkurs I)
3.6. Anzahl und Dauer der Klausuren in der neu einsetzenden Fremdsprache (GK II)
Anmerkung: Für die auslaufenden Oberstufenjahre 11 – 13 von G9 gelten die obigen Angaben für die Stufen 10-12.
4. Hausaufgaben Hausaufgaben ergänzen die Arbeit im Unterricht in unverzichtbarer Weise und dienen zur Festigung und Sicherung der Unterrichtsinhalte sowie zur Vorbereitung des Unterrichts. Sie sollen zur selbstständigen Arbeit hinführen und müssen in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und von diesen ohne fremde Hilfe in angemessener Zeit gelöst werden können. Aufgrund der persönlichen Lernvoraussetzungen und Arbeitsweisen ist es sinnvoll, keinen exakten zeitlichen Rahmen für die Durchführung und Erledigung der häuslichen Übungen und Arbeiten anzugeben. Die folgenden zeitlichen Vorgaben dienen jedoch als Richtwerte für eine angemessene Arbeitszeit: ♦ Klassenstufe 5 und 6: maximal 20 Minuten im Durchschnitt je Unterrichtsstunde ♦ Klassenstufe 7 und 8: maximal 30 Minuten im Durchschnitt je Unterrichtsstunde ♦ Klassenstufe 9: maximal 45 Minuten im Durchschnitt je Unterrichtsstunde Es ist darauf zu achten, dass die für die Erledigung der Hausaufgaben vorgeschriebene Zeit nicht regelmäßig überschritten wird[6]. In diesem Fall ist ggf. durch Absprache der Lehrerinnen und Lehrer untereinander für eine gleichmäßigere Verteilung der Hausaufgaben zu sorgen. Das Vortragen der Hausaufgaben hat im Fach Französisch traditionell einen beachtlichen Stellenwert und liefert eine direkte Rückmeldung über den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler. Eine regelmäßige Kontrolle dient der Bestätigung korrekter Lösungen oder der Berichtigung von Fehlern sowie der gebührenden Anerkennung eigenständiger Schülerleistungen. In der Sekundarstufe I wird der neu erlernte Wortschatz 1-2mal pro Unterrichtsvorhaben schriftlich überprüft, wobei in der Regel nicht nur einzelne Wörter, sondern vor allem deren Einbettung in Teile sprachlicher Mitteilung, wie es die 3. Spalte im Vokabelteil des Lehrbuchs anbietet, abgerufen werden. Der Umfang der angefertigten Hausaufgaben sowie die Zuverlässigkeit bei ihrer Anfertigung können dem Fachlehrer einen wichtigen Hinweis auf die beiden Kopfnoten „Leistungsbereitschaft“ sowie „Zuverlässigkeit/Sorgfalt “geben.
5. Sonstige Mitarbeit Im Unterricht wird das ganze Spektrum der in Kap.4 der KLP genannten Aufgabentypen zu den Einzelkompetenzen „Hörverstehen, zusammenhängendes Sprechen, an Gesprächen teilnehmen, Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung“ genutzt. Der Unterricht soll so gestaltet werden, dass diese Bereiche einer regelmäßigen und systematischen Überprüfung unterzogen werden. Die Teilnote im Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ wird von der unterrichtenden Lehrkraft unabhängig von der Teilnote im Bereich „Schriftliche Arbeiten“ bestimmt. Sie wird ermittelt, indem die mündliche Mitarbeit in Form von Listen (Noten oder qualifizierende Symbole) für eine hinreichende Zeitspanne schriftlich festgehalten wird. Sie wird den Schülerinnen und Schülern (auch in der Sekundarstufe I) mindestens einmal in jedem Quartal mitgeteilt und auf Wunsch erläutert. Für sich selbst sollte sich die unterrichtende Lehrkraft alle 4 bis 6 Wochen ein zusammenfassendes Urteil über die im Unterricht erbrachten Leistungen bilden. Zu diesem Beurteilungsbereich gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten mündlichen und praktischen Leistungen sowie die oben genannten schriftlichen Abfragen zum Wortschatz. Die Leistungen bei der Mitarbeit im Unterricht sind bei der Gesamtbeurteilung ebenso zu berücksichtigen wie die übrigen Leistungen; dabei wird die Qualität und Kontinuität der von den Schülerinnen und Schülern eingebrachten Beiträgen berücksichtigt. Zu „Sonstigen Leistungen“ zählen u. a. für beide Sekundarstufen
Darüber hinaus können im Lernprozess zwei weitere Formen der schriftlichen Überprüfungen notwendig oder wünschenswert sein, um den Wissensstand einer Lerngruppe festzustellen. Sie werden (a) von der Lehrkraft oder von Mitschülern kontrolliert und im Allgemeinen nicht benotet. Davon zu unterscheiden ist (b) die schriftliche Übung gemäß § 22 AschO2, die benotet wird. Die Aufgabenstellung muss sich unmittelbar aus dem Unterricht ergeben und muss so begrenzt sein, dass für ihre Bearbeitung in der Regel 30 Minuten, höchstens jedoch 45 Minuten nicht überschritten werden. Selbstständiges Arbeiten sowie das Arbeiten in Gruppen und Projekten darf aus der Leistungsbewertung nicht ausgeklammert werden. Gesichtspunkte können je nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler sein, wie und in welchem Umfang die Schülerinnen und Schüler
Bei der selbstständigen Arbeit kann darüber hinaus – je nach Alter der Schülerinnen und Schüler - bewertet werden, inwieweit eine Schülerin bzw. ein Schüler in der Lage ist
Überdurchschnittliche Ergebnisse bzw. eine erfolgreiche Teilnahme an fremdsprachlichen Wettbewerbern können sich nach pädagogischer Verantwortung der unterrichtenden Lehrkraft positiv auf den Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ auswirken. Sonstige außerunterrichtliche Lernleistungen können nur im Einzelfall nach besonderer Prüfung der individuellen Voraussetzungen durch die unterrichtende Lehrkraft gewertet werden. Eine gesicherte Beurteilung der „Sonstigen Mitarbeit“ sollte möglich sein, wenn in einem Halbjahr etwa 4 Teilnoten für die kontinuierliche Unterrichtsleistung und zusätzlich weitere Einzelleistungen dokumentiert sind. Da eine abschließende Kriterienauflistung der Beiträge zu den „Sonstigen Leistungen“, die einem starren Schema mit festgelegten Gewichtungen folgt, den individuellen Lernfortschritten der Schülerinnen und Schüler sowie dem individuellen Charakter der Lerngruppen nicht immer Rechnung tragen kann, sind die Entscheidungsspielräume von den Lehrerinnen und Lehrern in eigener pädagogischer Verantwortung auszufüllen.
Zur Beurteilung von Referaten und mündlichen Vorträgen kann folgende Tabelle zweckmäßig sein:
„Sonstige Mitarbeit“ und schriftliche Arbeiten sind gleich zu gewichten, wobei im Einzelfall aber zugunsten eines Schülers in vertretbarem Maße abgewichen werden kann, z.B. wenn ein „ruhiger“ Schüler hervorragende schriftliche Arbeiten vorlegt. In der Jahrgangsstufe 12 wird nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt. Beim Thema der Facharbeit sollen nach Möglichkeit die Schülerwünsche berücksichtigt werden. Dies setzt eine aktive Auseinandersetzung der Schülerin bzw. des Schülers mit möglichen Themenbereichen bereits vor der Festlegung der Themenstellung voraus. Die Abstimmung des Themas mit dem betreuenden Lehrer und die Begleitung bei der Erstellung der Arbeit findet in Beratungsgesprächen (mindestens 3) statt, deren Datum und Inhalt von der jeweiligen Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer protokolliert und unterschrieben werden. Die Facharbeit wird – soweit möglich - auf Französisch angefertigt, mindestens jedoch müssen 8 Seiten auf Französisch vorgelegt werden. Facharbeiten werden von der Fachlehrerin bzw. dem Fachlehrer korrigiert und bewertet. Die Note wird schriftlich begründet, wozu fachliche und überfachliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind. Die Fachschaft Französisch folgt dabei den am EMA beschlossenen „Bewertungskriterien einer Facharbeit“, die
Wird statt einer Klausur eine Facharbeit geschrieben, wird die Note für die Facharbeit wie eine Klausurnote gewertet. Wegen dieser Gewichtung sollten die Anforderungen für die Erstellung der Facharbeit mit denen der Klausur vergleichbar sein. Es kann sich anbieten, den Inhalt der Facharbeit im Unterricht in einem Referat vorstellen zu lassen, um so allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich mit den behandelten Inhalten auseinanderzusetzen. Die Art und Weise des Vortrages sowie der vorgestellte Inhalt des Referats, der Umgang mit Rückfragen, verwendete Medien, Handouts, etc. können im Rahmen des Beurteilungsbereiches „Sonstige Leistungen“ gewertet werden.
[1] Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (Schulgesetz NRW – SchulG), vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 102), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Juni 2006 (GV. NRW. S. 278) [2] Allgemeinen Schulordnung (ASchO), vom 25. Juni 2002 [3] Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (APO-S I), vom 29. April 2005, zuletzt geändert durch Verordnung vom 31. Januar 2007 [4] Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt), vom 5. Oktober 1998, zuletzt geändert durch Verordnung vom 14. Juni 2007 [5] Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen, Heft 4705, Herausgegeben vom Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, 1. Auflage 1999.
[6] Vgl. dazu den entsprechenden Hausaufgaben-Erlass RdErl. v. 31. 7. 2008
7. Beispiel einer Arbeit 9 diff (F8) - A Plus Intensif II, Unité 3 - 90 Minuten I. Grammaire (ca. 30 %): 1. Adjectifs et Adverbes : Fais des phrases correctes dans ton cahier en mettant la bonne forme de l’adjectif ou de l’adverbe à la bonne place! (26 p.) a. En hiver, il fait froid. (terrible) b. En été, Mme Odette, la prof est... (joli + toujours+ heureux), car elle peut aller à la piscine (vrai). c. Aujourd’hui, elle ne nous donne pas de devoirs (exceptionnel). d. En général, elle est .... (vrai + gentil) et nous parle (gentil). e. Mais son collègue nous parle (méchant + souvent + dur) et il nous fait (affreux) peur avec sa voix (laid). 2. Comparatifs et Superlatifs : Fais des phrases correctes avec les mots indiqués en utilisant 4 fois le comparatif et 4 fois le superlatif ! (24 p.) Utilise au moins 2 x le pluriel, 2 x le féminin! plus, plus, plus - aussi, aussi - moins, moins, moins - intéressant, nouveau, exceptionnel, intelligent, grand, beau, gentil, sympa. 3. Quel temps est-ce qu’il faut mettre? Décide d’après le contexte et mets les bonnes formes des verbes indiqués au passé composé, au plus-que-parfait ou à l’imparfait! (21 p.) Grégoire, un jeune garçon de 13 ans, _________________ (être) élève de 6ème et n’________________ (aimer) pas l'école du tout. Il ___________________ (redoubler wiederholen) déjà deux fois, parce qu’il ne _________________ (faire) jamais attention aux profs. Il ne ____________________ (travailler) pas et ___________________ (préférer) regarder par la fenêtre. Sa passion, c'__________________ (être) bricoler (basteln), créer toutes sortes d'objets avec ses deux mains et avec son grand-père, Grand-Léon. Mais un jour Grand-Léon _________________ (apprendre) que le directeur de Grégoire l’____________________ (renvoyer) du collège, il n’___________________ pas (être) content, il _______________________ (commencer à crier) et il __________________ (demander) à son petit-fils, ce qui __________________ (arriver) et pourquoi il n’ _____________________ pas (travailler) l’année dernière. Il ___________________ (parler) aux parents de Grégoire qui ne s’_________________ (aimer) plus beaucoup et qui ________________________ (discuter) tout le temps. Il leur __________________ (proposer) de l'envoyer en internat. Grégoire _________________ (connaître) vraiment un internat ou il __________________ (vouloir) aller, car il __________________ (chercher) sur internet avant.
II. Texte (ca. 70 %): Je n’aime pas Noël, ça me déprime ! Lisez le texte et répondez aux questions en des phrases complètes, structurées et informatives!:
1. a. Quels sont les aspects négatifs de Noël d’après l’auteur ? 1. b. Pour quelles raisons est-ce que l’auteur trouve que Noël peut quand-même être une fête heureuse ? 2. a. Comment est-ce que vous passez la journée du 24 décembre ? 2. b. Donnez votre avis ! Pourquoi est-ce que vous (n’)aimez (pas) la fête de Noël? (Wertung der Texte: Inhalt 30 %, Sprache 70%)
Erwartungshorizont – Berwertungskriterien 1. (26 p.: Platz und Angleichung) a. En hiver, il fait terriblement froid. b. En été, Mme Odette, la jolie prof est toujours heureuse, car elle peut vraiment aller à la piscine. c. Aujourd’hui, elle ne nous donne exceptionnellement pas de devoirs. d. En général, elle est vraiment gentille et nous parle gentiment. e. Mais son collègue méchant nous parle souvent durement et il nous fait affreusement peur avec sa voix laide.
2. Viele Sätze möglich ! Punkte für richtige Formen. 3. Grégoire, un jeune garçon de 13 ans, était élève de 6ème et n’aimait pas l'école du tout. Il avait redoublé déjà deux fois, parce qu’il ne faisait jamais attention aux profs. Il ne travaillait pas et préférait regarder par la fenêtre. Sa passion, c'était bricoler, créer toutes sortes d'objets avec ses deux mains et avec son grand-père, Grand-Léon. Mais un jour Grand-Léon a appris que le directeur de Grégoire l’avait renvoyé du collège, il n’était pas content, il a commencé à crier et il a demandé à son petit-fils, ce qui était arrivé et pourquoi il n’avait pas travaillé l’année dernière. Il a parlé aux parents de Grégoire qui ne s’aimaient plus beaucoup et qui discutaient tout le temps. Il leur a proposé de l'envoyer en internat. Grégoire connaissait vraiment un internat où il voulait aller, car il avait cherché sur internet avant.
1.a.
commerce, fête commerciale, on produit trop de déchets, des cadeaux sont jetés à la poubelle, une fête obligatoire, la générosité est forcée, une date fixée pour voir les amis, tout est plus cher, augmentation d‘accidents et de suicides, malheureux pour les pauvres et les gens sans famille, difficile pour les familles brouillées, une fête surtout pour les enfants, exclus sont ceux qui ne croient pas en Dieu.
1.b.
sapins décorés, tout est lumineux, illuminé, il y a des chants, des marchés de Noel, de la magie, c’est un monde féerique.
Inhaltspunkte 30 %, sprachliche Richtigkeit, Ausdrucksvermögen und Darstellungsleistung 70 %.
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