Chemie-News
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EMA-Chemiker erhielten 1. und 2. Fachpreis der Dr. Hans-Riegel-Stiftung
Zwei SchülerInnen des Chemie-Leistungkurses der jetzigen Stufe 13 wurden für ihre Facharbeiten von der Dr. Hans-Riegel-Stiftung ausgezeichnet. Hendrik Weißbarth erhielt den 1. Preis und Sarah Straub den 2. Preis. Zum vierten Mal wurden am 2. September 2010 im Fest- und Senatssaal der Universität Bonn in einer Feierstunde Facharbeiten von Schülern aus Bonn und der Region ausgezeichnet. Aus den Gebieten Biologie, Geografie, Mathematik und Chemie wurden die jeweils drei besten Arbeiten prämiert. Aus der Hand von Professor Jürgen Fohrmann, Rektor der Bonner Universität, und Reinhard Schneider, Vorstandsvorsitzender der Dr. Hans-Riegel-Stiftung, erhielten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 für ihre eingereichten Facharbeiten neben einer Urkunde und einem großen Gummibärchen auch eine Geldprämie. Hendrik Weißbarth gewann für seine Facharbeit „Aufarbeitung von Elektroschrott" den 1. Preis. Der Gutachter beurteilte die Arbeit so: “Auf den ersten Platz als beste Arbeit setze ich „Aufarbeitung von Elektroschrott" von Hendrik Weißbarth. Herr Weißbarth reicht eine experimentelle Anbei ein, in welcher er die chemische Aufarbeitung von selbst gesammeltem Computermetallschrott beschreibt. Das Thema ist aktuell, denn es gibt gesetzliche Vorschriften zur Wiederaufarbeitung. Die Rückgewinnung von Edelmetallen aus Schrott ist natürlich auch ökonomisch und ökologisch geboten, gerade unter dem Aspekt der Begrenztheit von Ressourcen. Die vorgestellten Laborexperimente, die ein Chemiestudent in diesem Umfang erst im zweiten Fachsemester durchführt, sind sehr gut beschrieben und dokumentiert. Das Fachwissen und die experimentellen Fähigkeiten von Herrn Weißbarth sind weit oberhalb des Schülerniveaus. Mit Kenntnis des Kationentrennungsgangs und der präparativen Elektrochemie trennt und isoliert Herr Weißbarth die wertvollen Edelmetalle Kupfer, Silber, Zinn und überraschend große Mengen Gold aus dem Elektronikschrott. Die Sprache der Arbeit ist sehr klar und weitgehend fehlerfrei. Diese Schülerarbeit ist rundum erfreulich.” Den 2. Preis erhielt Sarah Straub für ihre Arbeit „Chemische Vorgänge bei der Schwarz-Weiß-Fotografie und Cyanotypie" Die Arbeit wurde folgendermaßen begutachtet: “Auf den zweiten Platz setze ich „Chemische Vorgänge bei der Schwarz-Weiß-Fotografie und Cyanotypie" von Sarah Straub. Alle Welt fotografiert heute mit elektronischen Kameras. die mit CCD-Chips ausgestattet sind. Da erscheint eine Schülerarbeit. die sich mit der Chemie der Schwarz-Weiß-Fotografie auf der Basis von Silberhalogenid-Filmen befasst, fast schon ein wenig anachronistisch. Und dennoch, noch lebt das alte Verfahren. Frau Straub hat sich sehr tief in die chemischen Vorgänge des fotografischen Prozesses eingearbeitet und beschreibt mit korrekter Sprache in einer sorgfältig aufgemachten Arbeit die Vorgänge der Bildung des latenten Bildes, der Entwicklung und Fixierung des Bildes. In eigenen Experimenten erprobte sie die Technik der Cyanotypie und es zeugt von Kreativität, eine selbst angefertigte und künstlerisch ansprechende Cyanotypie als Titelblatt der Arbeit zu verwenden.” weitere Informationen: http://www3.uni-bonn.de/studium/junge-uni/drhansriegelfachpreise |








