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Inhaltsfelder / Themen / Bezugsrahmen (Vorgaben)
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Methodenfelder (Schwerpunktsetzung)
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Inhaltliche Konkretisierung
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Empirische Daten zur sozialen Ungleichheit und Zusammenhänge zwischen Ressourcen, Lebenschancen, politischer Macht …
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MF 1: Arbeitsweisen zur Gewinnung, Verarbeitung und Darstellung von Informationen.
MF 2: Umgang mit soziologischen Fachbegriffen
MF 3: Umgang mit empirischen Verfahren: Indikatoren, Operationalisierung
Analysekompetenz fördern:
Ex- und implizite Thesen zur sozialen Ungleichheit aus Zeitungsartikeln werden anhand von Statistiken geprüft.
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Chancengleichheit in Deutschland?
Problematisierender Einstieg: Zeit-Artikel
Begriff der Sozialen Ungleichheit als soziologischen Fachterminus konkretisieren: Operationalisierung und Indikatorenbildung: Einkommen, Vermögen, Bildung, Macht, Berufsprestige
Schwerpunkt 1:
Werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer?
Einkommen und Vermögen als Indikatoren
Analyse von Statistiken:
Lorenzkurve, Gini-Koeffizient Nettoäquivalenzeinkommen
Pro-Contra-Debatte zur Unterschichtendebatte: Materialgrundlage für Rollenkarten: Die Zeit
Schwerpunkt 2:
Märchen vom sozialen Aufstieg?
Problematisierung mit Zeit-Artikel
Überprüfung der Thesen des Artikels anhand von Statistiken zu den Indikatoren:
Bildung, Macht, Berufsprestige
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… und ihre gesellschaftstheoretische Deutung
Beschleunigter sozialer Wandel komplexer Gesellschaften in wichtigen Bereiche: Werte, konkurrierende Wertesysteme
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MF 4 Umgang mit hermeneutischen Verfahren in den Sozialwissenschaften
Modellbildung
MF 6 Untersuchung des Zusammenhangs von Wissenschaft und Verwertung
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Wie sollte die Gesellschaft der Bundesrepublik modellhaft beschrieben werden?
Grundlagen Modellbildung: Vorteile und Grenzen
Modellannahmen, Komplexitätsreduktion, Falsifikationsverfahren
Soziologische Modelle:
Grundbegriffe: Klassen- und Schichten: Paul Nolte
Klassenmodell (Marx), Hausmodell (Geißler oder nivellierte Mittelstandsgesellschaft (Schelsky):
MF 6 Ideologiekritik:
- Ermittlung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und historischer Kontexte: Bedürfnis nach Abgrenzung zwischen BRD-DDR: Arbeitergesellschaft vs. nivellierte Mittelstandsgesellschaft;
- Aufdeckung erkenntnisleitender Interessen und möglicher politischer Konsequenzen: Demonstration der Überlegenheit der Sozialen Marktwirtschaft durch Aufhebung von Schichten und Nivellierung auf Mittelstandsniveau (Lebensgefühl der Wirtschaftswunderzeit)
Kritik Beck: statt nivellierter Mittelstandsgesellschaft Fahrstuhleffekt
Jenseits von Klasse und Schicht?
- Zersplitterungsthese: Auseinanderfallen vergleichbarer Lebensverhältnisse, Risiken in allen Schichten
Textgrundlage: Teilhabechancen und Ausgrenzungsrisiken in Deutschland (Petra Böhnke); SOEP
- Neue Modellansätze zur Beschreibung der Gesellschaftsstruktur:
Sinus-Milieus
Lebenslagen
Shell-Jugendstudie: Lebenswelten und Wertorientierungen Jugendlicher zuordnen
- Übung zur Lösung von Beispielklausuren aus dem Zentralabitur: Satzbausteine zur Textanalyse trainieren
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Entstrukturierungs- und Neustrukturierungsvorgänge
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MF 2 Umgang mit soziologischen Fachbegriffen
MF 5 Umgang mit fachwissenschaftlichen Theorie
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- Jenseits von Klasse und Schicht – die These der Individualisierung von Ulrich Beck und ihre Kritik
Dimensionen der Individualisierung
Struktur-Lege-Technik
Individualisierung des Lebensrisikos
Beispiel Unternehmerin
Kritik: Rainer Geißler / Karl Otto Hondrich
- Rollensimulation: Wie sollte die Sozialstruktur Deutschland beschrieben werden?
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