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Geht man davon aus, dass historische Erinnerung einen wichtigen Beitrag zu "jeder Orientierung in der aktuellen Gegenwart" leistet, kommt dem Fach Geschichte nicht zuletzt vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte unter anderem die Aufgabe historisch-politischer Aufklärung zu. Diese erfolgt mit dem Ziel, "dass sich die Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer schulischen Ausbildung positiv für die Annahme demokratischer Prinzipien und Wertsetzungen entscheiden." Kennzeichen eines problemorientierten historisch-politischen Lernens im Geschichtsunterricht sind dabei folgende Aspekte:
- "Im Mittelpunkt des Geschichtsunterrichts steht der Mensch in seinen individuellen und gesellschaftlichen Bezügen, seinem zeitlichen und räumlichen Bedingungsfeld; nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit werden Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Denkens und Handelns untersucht.
- Es erfolgt eine rational kontrollierte Auseinandersetzung mit der Genese und Struktur politischer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Phänomene und ihrer Deutungen."
Die angestrebte Herausbildung und Entwicklung eines historischen Bewusstseins bei den Schülerinnen und Schülern bedarf jedoch eines Geschichtsunterrichts, der über Beschäftigung mit der Geschichte im Sinne einer reinen Gegenwartsorientierung hinausgeht: "Problemorientierter Geschichtsunterricht (...) wird seinen Blick unter Aufnahme anderer Erkenntnisinteressen und Zugangsmotive auch auf das Andere und Fremde richten, auf früher gelebte oder gedachte Formen menschlicher Existenz, deren Zusammenhang mit der Gegenwart im Vorhinein nicht erkennbar ist. Der Unterricht erweitert damit den Horizont und das Erfahrungsfeld der Lernenden durch Bewusstmachen der Möglichkeiten menschlicher Existenz." (Zitate aus: Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium/Gesamtschule - in NRW, Düsseldorf 1999, S. 5, 8.) |
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Mitglieder der Fachkonferenz |
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Vorsitzende: Barbara Altmann
Stv. Vorsitzender: Daniel Gitmans
Schülervertreter: Maximilian Skowronek; Dario Zocholl
Elternvertreter: Frau Hemmrich; Herr Clement
FachlehrerInnen: Birgitt Barz; Björn Boos, Dr. Benedikt Engels; Mehmet Kivrak, Stefan Knopke; Inge Pfannstiel-Brakmann; Elisabeth Seidler; Josef Stauf; Dr. Dieter Stüttgen |
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Im Rahmen des Lernbereichs "Gesellschaftslehre " der Sekundarstufe I, zu dem auch die Fächer Erdkunde und Politik/Wirtschaft gehören, soll das Fach Geschichte einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der gesellschaftswissenschaftlichen Grundbildung leisten.
"Die Perspektive des Faches Geschichte lässt für die Schülerinnen und Schüler unter anderem erkennbar werden, wie menschliche Gesellschaften entstanden sind, wie diese sich in den Dimensionen Zeit und Raum entwickelt haben und welche Entwicklungsprozesse bis in die Gegenwart hinein wirken, gesellschaftliche Veränderungen prägen und dadurch Urteilen und Handeln der Menschen sowie ihr Planen in die Zukunft beeinflussen. Das Fach trägt auch
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In der Vergangenheit haben immer wieder einzelne SchülerInnen an Geschichtswettbewerben wie z. B. dem vom früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann ins Leben gerufenen Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten erfolgreich teilgenommen. Im Folgenden geben wir einen Bericht über den zuletzt erfolgreichen Schüler Lukas Ahlborn wieder:
Mit seiner Arbeit über den Hauptlehrer Paul Langen wird Lukas Ahlborn, Klasse 9, zum zweiten Mal Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
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"Der Geschichtsunterricht in der gymnasialen Oberstufe" steht "im Beziehungsfeld von Wissenschaftsorientierung, Gesellschaftsorientierung und Schülerorientierung. (...) Der Unterricht ist (...) der Fachwissenschaft und ihrer Struktur inhaltlich und methodisch in besonderem Maße verpflichtet", auch wenn "Wissenschaft und Unterricht nicht unvermittelt aufeinander bezogen" sind.
"Der Geschichtsunterricht in der gymnasialen Oberstufe hat die Aufgabe, die von den Schülerinnen und Schülern in den unterschiedlichen Schulformen der Sekundarstufe I erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und historisch-politischen Bewusstseinsinhalte zu entfalten und zu vertiefen.
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Leistungsbewertung im Fach Geschichte |
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Bewertung der Sonstigen Mitarbeit (gültig für die Sekundarstufen I und II)
- Mündliche Mitarbeit
- Qualität in den Bereichen Reproduktion, Reorganisation, Transfer
- Quantität
- Kontinuität
- Heftführung (inhaltlich / formal)
- (ggf. unangekündigte) schriftliche Hausaufgabenüberprüfungen
- Präsentationen und Kurzreferate
- Evtl. besondere Lernleistung
- Anfertigung von Stundenprotokollen
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