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Fernerkundung 2010-05-28 14:48:13
Unsere Fachschaft kooperiert seit 2006 mit der Universität Bonn und der DLR im Bereich der Fernerkundung. Schon 1993-95 waren wir Partner des BonnSat-Projekts der DLR/DASA. Die Dartcom-MeteoSat und NOAA-Anlage ist seitdem ...Weiterlesen

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Erdkunde Klasse 5 PDF Drucken E-Mail

Erdkunde: Schulinterner Lehrplan Klasse 5: Bezugsraum DEUTSCHLAND/EUROPA
Teilbereiche der Ökonomischen Bildung in rot (Sek I-Bereich: 80 Stunden, hier 30 Stunden)

Am Ende der Doppeljahrgangsstufe 5/6 sollen die Schülerinnen und Schüler über die nachfolgenden Kompetenzen verfügen:

Sachkompetenz

Ausgehend von konkreten lebensweltlichen Bezügen erschließen sich die Schülerinnen und Schüler durch die fachunterrichtliche Betrachtung grundlegende Mensch-Raum-Beziehungen in unterschiedlichen Inhaltsfeldern. Sie verfügen zudem am Ende der Doppeljahrgangsstufe 5/6 über ein auf die topographischen Verflechtungen
Orientierungswissen zum Bezugsraum Deutschland und Europa.


Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende themenbezogene räumliche Orientierungsraster zur Verortung unterschiedlich strukturierter Wirtschaftsräume,

· stellen die Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für Industrie und Landwirtschaft dar,

· stellen einen Zusammenhang zwischen dem Bedeutungswandel der traditionellen Standortfaktoren und dem steigenden Anteil des Dienstleistungsbereichs her,

· beschreiben beispielhaft die Bedeutung von Arbeit und Versorgung in unterschiedlich ausgestatteten Räumen,

· benennen wesentliche Aspekte des Wandels in Industrie und Landwirtschaft

und leiten die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Menschen ab,

· zeigen Zusammenhänge zwischen der landwirtschaftlichen Produktion, den Natur-und Produktionsfaktoren sowie den daraus resultierenden Belastungen für die Umwelt auf,

· benennen Merkmale wichtiger Industrie- und Verdichtungsräume in Europa,

· unterscheiden Siedlungen verschiedener Größenordnung voneinander und gliedern sie nach Nutzungsinteressen und Versorgungsmöglichkeiten,

· stellen einen Zusammenhang her zwischen dem zunehmenden Bedürfnis nach Freizeitgestaltung und der verschiedenartigen Nutzung und Veränderung von Erholungsräumen,

· beschreiben die Zielsetzung einfacher Konzepte zur Begrenzung von Natur-und Landschaftsschäden, die durch verschiedene industrielle und touristische Nutzungen hervorgerufen werden,

· wenden zentrale Fachbegriffe zu den erarbeiteten Inhaltsfeldern an.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein Grundrepertoire an fachrelevanten Arbeitsweisen zur mittelbaren und unmittelbaren Informations- und Erkenntnisgewinnung sowie zur verbalen und graphischen Darstellung von Sachinformationen.

Die Schülerinnen und Schüler

· nutzen Inhaltsverzeichnis, Register und Koordinaten im Atlas eigenständig zur Orientierung und topographischen Verflechtung,

· identifizieren und beschreiben auf Erkundungsgängen unter eng gefassten Fragestellungen geographisch relevante Sachverhalte,

· beschreiben Bilder unterschiedlicher Art strukturiert,

· entnehmen aus Karten unter Benutzung der Legende und der Maßstabsleiste

themenbezogen Informationen,

· gewinnen aus Bildern, Graphiken und Tabellen themenbezogen Informationen,

· erstellen aus Zahlenreihen (in Abstimmung mit den Lernfortschritten im Mathematikunterricht) einfache Diagramme,

· entnehmen Texten fragenrelevante Informationen und geben sie themenbezogen wieder,

· vernetzen einfache Strukturen miteinander,

· arbeiten mit einfachen Modellvorstellungen,

· verknüpfen einzelne Fachbegriffe zu einem Begriffnetz und wenden dieses zur Präsentation geographischer Sachverhalte an.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können raumbezogene Sachverhalte und einfach strukturierte Problemstellungen unter Anwendung der erworbenen Kompetenzen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die räumliche Lebenswirklichkeit und deren Gestaltung beurteilen.

Die Schülerinnen und Schüler

· unterscheiden zwischen Pro- und Kontraargumente zu verschiedenen, kontrovers diskutierten Sachverhalten,

· vertreten eigene bzw. fremde Positionen argumentativ schlüssig.

Handlungskompetenz im engeren Sinne

Die Schülerinnen und Schüler zeigen durch aktive Beteiligung an einem Projekt im Schulumfeld, dass sie die erworbenen Kompetenzen zur Lösung einer Fragestellung anwenden können.

Die Schülerinnen und Schüler

· planen ein Projekt mit begrenzter Fragestellung und führen es durch,

· präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit in geeigneter Form.

Die o.g. Kompetenzen sollen im Rahmen der Behandlung der folgenden obligatorischen Inhaltsfelder erworben werden:

1. Inhaltsfeld: Zusammenleben in unterschiedlich strukturierten Siedlungen

Schwerpunkte:- Grobgliederung einer Stadt- Unterschiede in der Ausstattung von Stadt und Dorf

2. Inhaltsfeld: Arbeit und Versorgung in Agrar- und Industrieräumen unterschiedlicher Ausstattung

Schwerpunkte:

- Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren der Industrie (Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte) und der Landwirtschaft (Klima, Boden, Absatzmarkt)

- Veränderung von Strukturen in Landwirtschaft und Industrie- Produktion von Nahrungsmitteln in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betrieben
- Weiterverarbeitung von Agrarprodukten- Belastung der Umwelt durch unterschiedliche Produktionsmethoden

3. Inhaltsfeld: Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren naturgeographische Gefüge

Schwerpunkte:

- Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Kontext der natürlichen Gegebenheiten und des touristischen Angebots in Küsten- und Hochgebirgslandschaften
- physiognomische und sozioökonomische Veränderungen einer Gemeinde durch den Fremdenverkehr
- Natur- und Landschaftsschäden durch Fremdenverkehr und das Konzept des sanften Tourismus als Möglichkeit ihrer Vermeidung
zu 1.- 3: Themenbezogene topographische Verflechtungen:

- Wichtige Industrie- und Verdichtungsräume in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union

- Regionen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Nutzung in Mitteleuropa- Hauptzielgebiete deutscher Touristen in Europa

-Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse zur Verdeutlichung der idiographischen Ausprägung von allgemeingeographischen Einsichten aus wenigstens zwei Inhaltsfeldern

Rheinland
Topographie Deutschlands (Stumme Karten, einfache Folien) Grundlagen der Klimatologie (Wetterbeobachtung, Messung von Temperatur, Niederschlag)

Grundlagen der Atlas- und Kartenarbeit (Globus, Topogr. Karte, Straßenkarte, Phys. und Bodenbedeckungskarte)

Zentrale Inhalts-und Problemaspekte der Ökonomischen Bildung

FERIEN/FREIZEIT
1a-Urlaubsbedürfnisse
1b-Konsumverhalten
1c-Reiseprospekt auswerten
1d-Wasser/Strom-ökologisches Verhalten
LANDWIRTSCHAFT
2a-Angebot und Nachfrage
2b-Wettbewerb/Konzentration
INDUSTRIEGEBIET im Wandel
4a-Rolle des Unternehmers
4b-Standortfaktoren
4c-Innovationen/Strukturwandel
ÖKONOMIE und ÖKOLOGIE
7c-Umweltpolitische Instrumente
7d-Innovationspotenzial
INDUSTRIEBETRIEB
8c-Globalisierung