. .

Hauptmenü

Projekte

Projekte:

  • Die EMA

  • Junge  Kritiker

RSS-Feed

Neuigkeiten Neuigkeiten

Anmeldung

Erprobungsstufen-News

Tag der offenen Tür 2011-11-06 15:28:08
In diesem Jahr findet der Tag der offenen Tür am   Samstag, den 19. 11.2011 ab 8:30 Uhr statt. An diesem Tag bieten wir Eltern und Viertklässlern die Gelegenheit, sich einen Eindruck vom Schulleben am EMA zu machen. ...Weiterlesen

Home Unterricht Erprobungsstufe Erprobungsstufe - Übersicht Zur Arbeit in der Erprobungsstufe


Zur Arbeit in der Erprobungsstufe PDF Drucken E-Mail

Der Arbeit in der Erprobungsstufe kommt eine besondere Bedeutung zu, da hier die Grundlagen für eine erfolgreiche Schullaufbahn am Gymnasium gelegt werden.

A. Pädagogische Konzepte

  1. Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium

Uns ist bewusst, dass der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule für die Eltern mit vielen Fragen verbunden ist:

Wird sich mein Kind an der neuen Schule wohl fühlen? Wird es das Maß an Zuwendung finden, das es ihm möglich macht, zu seinen Lehrern und Mitschülern Vertrauen zu fassen? Werden ihm Halt und Orientierung geboten, die es benötigt, um sich in seiner neuen Umgebung zurecht zu finden? Wird es Freude am Lernen haben und den Anforderungen  der neuen Schule gewachsen sein? Wir sehen diese Situation als Herausforderung und bemühen uns daher, den Kindern den Einstieg in unsere Schule durch folgende Maßnahmen zu erleichtern:

a) Zur Orientierung von Eltern und Kindern findet ein Tag der offenen Tür statt. Die Besucher können an diesem Tag am Unterricht der Klassen 5 und 6 teilnehmen. Spezielle Schnupperstunden in einer Reihe von Fächern sollen einen ersten Eindruck von der Vermittlung dieser Fächer geben.
b) Noch vor Beginn des 5. Schuljahres werden die neu aufgenommenen Kinder zum Knüpfen erster Kontakte an ihre neue Schule eingeladen. Im Rahmen eines Kennenlerntages haben sie Gelegenheit, ihre neue Schule, ihren neuen Klassenraum, ihre neuen Klassenkameraden sowie ihre neuen Lehrerinnen und Lehrer bei "Speisen, Spiel und Sport" kennen zu lernen. So wird den Schülerinnen und Schülern die Schulatmosphäre schon ein wenig vertraut, was ihre Erwartungsangst und Unsicherheit vor dem neuen Anfang deutlich verringert. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 und 6 ein eigenes Gebäude zur Verfügung steht, sodass sie in dieser Zeit räumlich von der großen Zahl der anderen SchülerInnen getrennt sind.
c) Bei der Klassenbildung bemühen  wir uns, aus der Grundschulzeit bestehende

Freundschaften zu berücksichtigen und Wünschen der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern, soweit es möglich ist,  nachzukommen.

d) Die ersten Tage des neuen Schuljahres stellen Einführungstage dar. Die Gestaltung dieser Tage liegt in der Hand der Klassenlehrerin/ des Klassenlehrers, die Fachlehrerinnen und Fachlehrer stellen sich vor. In diesen Tagen können sich die Kinder an ihr neues Umfeld gewöhnen, sich mit ihren Klassenkameraden bei verschiedenen Aktivitäten anfreunden, Selbstsicherheit gewinnen, Ängste abbauen und sie werden auf den Fachunterricht mit dem ungewohnten Lehrerwechsel vorbereitet.

e)  Bei der Unterrichtsverteilung versuchen wir, den Lehrerwechsel so gering wie

möglich zu halten, indem die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer, vor allem aber die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, in mehreren Fächern, d.h. mit möglichst hoher Stundenzahl, eingesetzt werden.

f) In der pädagogischen und unterrichtlichen Arbeit knüpfen wir an die Arbeit in der Grundschule an. Die Grundschullehrer werden eingeladen, an unseren

Erprobungsstufenkonferenzen teilzunehmen. Darüber hinaus bietet sich auch bei gegenseitigen Unterrichtsbesuchen die Gelegenheit eines Austausches, verbunden mit wertvollen unterrichtspraktischen Einsichten und Reflexionen.

Zudem nehmen wir regelmäßig Teil an dem vom regionalen Bildungsbüro Bonn organisierten Arbeitskreis "Lernbiografie ohne Brüche". Ziel dieses Arbeitskreises ist es, die Übergänge zwischen Schulen und Schulformen anschlussfähig zu gestalten  sowie die gemeinsame systematische Unterrichtsentwicklung weiter zu entwickeln.

g) Um auch den Eltern einen Einblick in die Arbeit in der Erprobungsstufe zu gewähren, werden in den Stufen 5 und 6 pro Halbjahr zwei Elternbesuchstage angeboten, die den Eltern die Gelegenheit geben, am Unterricht der Klassen teilzunehmen.

2. Förderung der sozialen Kompetenz

Der Intensivierung und Förderung des Sozialverhaltens (Stichworte: Erziehung zu Hilfsbereitschaft, Verantwortlichkeit, Toleranz) wird besondere Bedeutung beigemessen. Folgende Maßnahmen sollen dazu dienen:

a) Einführung in die Mitverantwortung in der Gesellschaft durch frühzeitige Einbindung in Klassenämter und Teilnahme an der SV der Schule.

b) Einübung von Gesprächskultur (Stichworte: zuhören, ausreden lassen).

c) Anleitung der Schülerinnen und Schüler, Konflikte gemeinsam aufzuarbeiten und Lösungen zu suchen.

d)Gemeinschaftsfördernde Maßnahmen wie die jährlich stattfindenden Aufenthalte im schuleigenen Schullandheim sowie andere gemeinsame Unternehmungen wie Ausflüge, Besuche von Ausstellungen, Theaterbesuche etc..

  3. Bausteine zur Förderung der Lernkompetenz (Das Lernen des Lernens)

Diese Bausteine sind fächerübergreifend und integrativ, handlungsorientiert, d.h. die Schülerinnen und Schüler lernen durch eigenes Handeln und  erfahrungsorientiert; die Schülerinnen und Schüler erkennen und verstehen bestimmte lernpsychologische und –biologische Abläufe und Zusammenhänge durch eigenes Tun und Experimentieren. Zudem stellt der Gesamtaufbau sicher, dass die Inhalte im Laufe eines Schuljahres und jeweils von Schuljahr zu Schuljahr  systematisch wiederholt und vertieft werden.

Themen der verschiedenen Bausteine sind u.a. Hausaufgaben, Mind-Mapping, Lerntypen, effektiv Üben, Lesetechniken, Markieren/ Strukturieren, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Arbeit mit Nachschlagewerken etc..

4. Tutoren

Wir bemühen uns, zur Unterstützung der Arbeit im pädagogischen und sozialen Bereich  für jede fünfte Klasse eine Tutorenschaft zu organisieren. Das bedeutet, dass sich zwei oder drei Schülerinnen oder Schüler aus höheren Jahrgangsstufen als Tutoren für eine Klasse verantwortlich fühlen, den Kindern neben den Lehrerinnen und Lehrern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Aktivitäten mit der Klasse organisieren. Wenn es möglich ist, begleiten diese SchülerInnen die Kinder auch beim Aufenthalt im Schullandheim.

  5. EOTEO (Each One Teaches One)

Einzelheiten finden Sie auf der EOTEO-Seite.

6. Streitschlichtung

Bei Konflikten untereinander können die SchülerInnen zur "Streitschlichtung" gehen. Dort helfen ihnen dafür ausgebildete SchülerInnen diese Konflikte zu lösen. Dabei lernen die Kinder Strategien, um Streitigkeiten selbst angemessen zu lösen.

7. Weitere pädagogische Prinzipien in der Erprobungsstufe

a) Überprüfung des Lernfortschrittes der Schüler in den  Erprobungsstufenkonferenzen, an denen alle Lehrpersonen der jeweiligen Klassen teilnehmen, sowie durch ständigen Erfahrungsaustausch der Lehrerinnen und Lehrer untereinander. Die Beratungen dienen dazu, die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu verfolgen und so ihre Stärken und Schwächen, ihre Fähigkeiten und Grenzen zu erkennen, um Übergangsprobleme zu beheben, Defizite auszugleichen und möglichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Auf dieser Grundlage werden die Eltern bei der Wahl der weiteren Schullaufbahn ihres Kindes beraten. Dazu dienen neben den Sprechstunden der einzelnen Lehrerinnen und Lehrer die von der Schule  organisierten Schüler- sowie Elternsprechtage .

b) Konsens in didaktischen und pädagogischen Grundfragen der in einer Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer durch Teamarbeit.

c) Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken als Voraussetzung eines erfolgreichen selbständigen Lernens.

d)Bewusste Einbeziehung der Eltern in unsere pädagogische Arbeit, z.B. in Arbeitskreisen, bei der Mitarbeit in der Schülerbücherei, bei der Gestaltung des Kennenlerntages, bei Begleitungen auf Ausflügen etc..

e) Förderung des Lesens durch Bereitstellung von Klassen- und Unterstufenbücherei sowie Teilnahme an Lesewettbewerben.

f)  Förderung der künstlerisch-musischen Anlagen auch außerhalb des Fachunterrichts durch Gestaltung von Klassenfesten, Ausschmücken der Klassenräume, Vorbereitung von Ausstellungen, Besuch von Museen, Konzerten und Theateraufführungen.

g) Herstellung von Kontakten zu höheren Jahrgangsstufen durch das Tutorensystem.

B. Förderkonzepte

Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium fühlt sich dem Grundsatz verpflichtet, die einzelnen Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen, damit sie gezielt ihre Stärken fördern bzw. ihre Schwächen verbessern können.

Elemente der individuellen Förderung in der Erprobungsstufe sind:

Kurse zur individuellen Förderung:

  1. Ganzjährige Kurse im Fach Deutsch in der Jahrgangsstufe 5
  2. Kurse in den Fächern Deutsch und Englisch im halbjährigen Wechsel in der Jahrgangsstufe 6
  3. Naturwissenschaftliche Experimentier AG, verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6
  4. Teilnahme  entweder an einer Kunst- oder Musik AG (Chor)

Des weiteren fördern wir das Drehtürmodell, d.h., wir geben leistungsstarken Schülerinnen und Schülern aus Grundschulen die Möglichkeit, in verschiedenen Fächern am Unterricht der Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums teilzunehmen.