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Fortbildungskonzept des EMA PDF Drucken E-Mail
1. SOL

Die im Anschluss an die Qualitätsanalyse am EMA (Februar 2009) mit der Bezirksregierung getroffenen „Zielvereinbarungen" zur Aufarbeitung von Desideraten konzentrieren sich unter anderem auf die Weiterentwicklung des Unterrichts als Kern der inneren Schulentwicklung. Dabei ist vor allem die „Individualisierung" des Unterrichts noch stärker ins Auge zu fassen, d. h., die differenzierte Selbsttätigkeit der SchülerInnen soll weiter gefördert werden.

Wir haben uns deshalb entschlossen, einen Schwerpunkt der Fortbildung des Lehrerkollegiums auf die Vermittlung entsprechender Verfahren zu legen. Dazu bedienen wir uns der fachlichen Unterstützung des SOL-Instituts von Dr. Martin Herold. SOL steht für Selbst Organisiertes Lernen und ist eine systematische Konzeption zur Entwicklung einer Lernkultur der Selbstorganisation, bei der Individualität und Kooperation der SchülerInnen sinnvoll kombiniert werden.

Das Konzept besteht aus einer Reihe von Modulen, die aufeinander aufbauen. Wir konzentrieren uns, nach einer Einführung des gesamten Lehrerkollegiums in das Konzept durch Herrn Dr. Herold im Juni 2009, zunächst auf drei dieser Bausteine, die in jeweils zweitägigen Veranstaltungen , an denen 20 LehrerInnen teilnehmen, bearbeitet werden.

Der erste Teil wurde unter Leitung von Herrn Dr. Herold in den Herbstferien 2009 durchgeführt; einige Ergebnisse konnten anschließend direkt für den Unterricht fruchtbar gemacht werden. Die Teile zwei und drei sind für September/Oktober 2010 vereinbart. Die Finanzierung erfolgt aus dem Fortbildungsetat der Schule.

Die teilnehmenden LehrerInnen vermitteln die Ergebnisse der Fortbildung in den jeweiligen Fachkonferenzen, um die praktische Umsetzung auf einer möglichst breiten personellen Grundlage sicher zu stellen. Eine Evaluation der Wirksamkeit des SOL im Unterricht soll am Ende des Schuljahres 2010/11 erfolgen; dann wird auch darüber entschieden werden, ob weitere Module des SOL-Konzeptes in die Fortbildung aufgenommen werden.

2. Individuelle Fortbildung

Neben dem unter 1. dargestellten Fortbildungsschwerpunkt werden von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern regelmäßig Fortbildungsangebote zu speziellen, oft fachbezogenen Themen/Problemen wahrgenommen. Einige Beispiele : „Tipps für den Schulalltag"; „Reden und Argumentieren"; „Jugend und elektronische Medien"; „Tag des Religionslehrers"; „Lions Quest"; „Praktische Philosophie"; „Gesunde Schule"; „DELF"; „Kompetenzorientierter Biologieunterricht mit dem Lehrbuch ‚Natura'"; „Individuelle Förderung multipler Begabungen"; „Tod und Auferstehung – biblische systematische Grundlagen und kompetenzorientierte Konkretionen" – und zahlreiche andere mehr. In den jeweiligen Fachkonferenzen oder, wenn es von der Sache her geboten erscheint, in der Lehrerkonferenz, berichten die LehrerInnen über die Ergebnisse der Fortbildungsveranstaltung.

3. Fortbildungen des gesamten Lehrerkollegiums

Schließlich finden in unregelmäßigen Abständen Fortbildungen statt, an denen das gesamte Lehrerkollegium teilnimmt. Als Beispiele seien hier genannt Fortbildungen zu „Erster Hilfe" sowie zu „Krisenintervention" (geplant für das Ende der Sommerferien 2010).


 


 

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