Bericht zum Roboter-Workshop am EMA

IMG 20150113 133118Am 12. und 13. Januar 2015 fand am EMA von 8:00 bis 14:00 Uhr ein Roboter-Workshop für 16 Mädchen der Klassenstufe 7 statt. Geleitet wurde dieser von zwei Mitarbeitern (Markus und Michael) der RWTH Aachen. Es wurde in Zweier-Teams gearbeitet. An den Tischen lagen jeweils ein Laptop, eine Kiste mit kleinen Legoeinzelteilen für den Roboter, ein Anleitungsheft und ein USB-Kabel.
Nach einer kleinen Vorstellungsrunde in einem Stuhlkreis machten wir uns mit dem Anleitungsheft und den beiden Leitern an die Arbeit und bauten aus den Legobausteinen die Roboter zusammen. Die fertigen Roboter waren ungefähr 20cm groß und sahen echt niedlich aus. Als alle Gruppen ihre Roboter zusammengebaut hatten, machten wir wieder einen Stuhlkreis. Markus und Michael zeigten uns die Programmiersprache und erklärten uns, wie man dem Roboter Anweisungen geben kann. Zuerst tippten wir die Anweisungen in Programmiersprache in unsere Laptops ein und speicherten sie dann mit dem USB-Kabel auf unseren Robotern. Das war echt nicht einfach! Am Anfang hatten wir Schwierigkeiten, da man auf vieles achten muss: Groß- und Kleinschreibung, am Anfang immer eine geschweifte Klammer und nach jedem Befehl ein Semikolon... Aber schon nach einer Weile fuhren alle Roboter kreuz und quer durch den Raum und probierten ihre neuen Programme aus. Wir sollten verschiedene Sachen ausprobieren. Zum Beispiel, dass der Roboter an einer am Boden markierten Stelle langfährt, dass er seinen Arm schnell kreisen lässt und dabei fährt, oder dass er eine 90 Grad Drehung macht und dann weiterfährt.
IMG 20150113 133634Am zweiten Tag probierten wir dann die Sensoren der Roboter aus. Es gab einen Touchsensor, der, wenn er aktiviert wurde, spürt, wenn der Roboter rückwärts irgendwo gegen fährt. Dann kann man die Funktion so einstellen, dass er danach wieder vorwärts fährt oder sich einmal im Kreis dreht. Es gab auch noch einen Lichtsensor, der schwarz und weiß unterscheiden konnte und so sah, wo sich der Roboter gerade befand. Dadurch konnte er an einer schwarzen Linie entlang fahren. Der Ultraschallsensor befand sich in den Augen und konnte Gegenstände und Hindernisse erkennen. Als letztes gab es noch einen Soundsensor, der konnte laut und leise unterscheiden. Der Roboter blieb stehen, wenn es laut war und fuhr wieder los, wenn es leise war. Am Mittag hatten wir unsere Eltern zu einer kleinen Show eingeladen und arbeiteten schon am Vormittag auf unser großes Ziel hinaus. Wir hatten ein tolles Programm vorbereitet und obwohl es in der Generalprobe nicht so gut lief, wurde unser Auftritt wirklich ein großer Erfolg. Jede Gruppe hatte eine kleine Einzelshow und konnte einen Sensor oder eine kleine Kür vorführen. Dann gab es noch Gruppen, wo mehrere Roboter gleichzeitig getanzt oder zusammen etwas gemacht haben. Doch leider war es dann auch schon vorbei und wir mussten unsere kleinen Roboterfreunde wieder auseinanderbauen.
Trotzdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht, mal zu sehen, wie so ein Roboter funktioniert und ich fand es gut, dass wir so viel selber ausprobieren und testen durften. :-)

Nele Behn, 7b

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