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Verkehrserziehung2017 Kuepper und der tote Winkel

Wie in jedem Herbst besuchte Polizeihauptkommissar Peter Küpper von der Bonner Polizei unsere 6. Klassen und ihre Klassenleiter-Teams an drei aufeinander folgenden Tagen, um die Sinne dafür zu schärfen, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf den Schulweg und Konzentration währenddessen für ein unfallfreies Ankommen am EMA und zuhause sind. Vor allem für diejenigen, die mit dem Fahrrad zur Schule gelangen, beginnt das damit, dass man sich hinreichend Zeit für den Weg im Verkehr mitnimmt, um von ihr nicht gedrückt und damit unter Zeitdruck abgelenkt zu werden. Auf den Kopf gehört in jedem Falle der Fahrradhelm. In den Kopf das Bewusstsein um das Zusammenspiel von Geschwindigkeit, Schrecksekunde und Bremsweg, für die toten Winkel der PKWs und LKWs im Verkehr, und vor allem dafür, was einem unvorsichtigen Radfahrer oder Fußgänger widerfahren kann, wenn es erst einmal geknallt hat.

Wie schon im letzten Jahr, machte die Verkehrspädagogik des in dieser Funktion an Bonner Kindergärten und Schulen seit vielen Jahren tätigen Polizeibeamten mit seiner tollen Mischung aus klarer, humorvoller und eindringlicher Ansprache großen Eindruck.

Beeindruckt zeigte sich der Polizist hingegen auch von ein paar spontanen Stichproben zum Thema „verkehrssichere Fahrräder“, die er kurz nach seiner Ankunft in der Frühe auf dem kleinen Schulhof an der Wegeler Straße bei einigen EMAnern durchführte und die offenbar in den ein oder anderen Abgrund blicken ließen – Fazit: Hier herrscht Nachbesserungsbedarf! Aber dazu demnächst mehr.

Für unsere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler gab es diesmal nicht den Auftrag, ein schriftliches Feedback zur Verkehrserziehung zu verfassen, sondern Hausaufgaben im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich

  1. zuhause das eigene Fahrrad zusammen mit Eltern oder älteren Geschwistern auf Verkehrssicherheit zu überprüfen bzw. es zum Check in eine Fahrradwerkstatt zu geben, damit eventuelle Mängel unverzüglich beseitigt werden können
  2. beim Mitfahren im Auto – wie ein guter Verkehrsschutzengel! – darauf zu achten, dass
    1. beim Anschnallen der Sicherheitsgurt straff und glatt am Körper und
    2. eine ggf. getragene Jacke dabei über dem Gurt liegt (und nicht etwa darunter) und
    3. beim Aussteigen peinlichst darauf zu achten ist, sich zuerst umzuschauen, bevor man die Autotür öffnet.

     

In der Hoffnung, dass unsere Sechstklässlerinnen und Sechstklässler nun also als Multiplikatoren dessen, was sie in der Verkehrserziehung gelernt haben, zuhause und anderswo wirken und allzeit sicher und heil durch den Verkehr gelangen, heißt es: Danke, Herr Küpper und bis bald!

 

Jochen Stiewe und Daniela Düßdorf

 

 

Verkehrserziehung2017 Achtung Auto

 

Aufgepasst: Hier kommt der Bremsweg-Test!

 

Verkehrserziehung2017 Einsteigen bitte zur Testfahrt

 

Auch als passiver Verkehrsteilnehmer, zB als Mitfahrer im Auto, heißt es: Aufgepasst! Denn richtiges Anschnallen und Aussteigen kann Leben retten!

 

Verkehrserziehung2017 Kuepper1

 

Hauptkommissar Küpper beim Auswertungsgespräch über die gemeinsame Testfahrt - wie immer sehr engagiert und mit entsprechender Aufmerksamkeit der Kinder.

(Fotos: D. Düßdorf)

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