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SchulBrücke Weimar PDF Drucken E-Mail

Die Deutsche Nationalstiftung (begründet von Helmut Schmidt in Verbindung mit der ZEIT-Stiftung) hatte 2002 erstmalig vier Leistungskurse der Stufe 12 eingeladen, eine internationale Begegnungswoche in Weimar alsSchulBrücke" im Rahmen des Weimarer Dreiecks (Frankreich-Polen-Deutschland) durchzuführen.

Die Schüler der Deutschen Schule Paris, des John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte, der Willy-Brandt-Schule Warschau und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus Bonn (quasi als Vertreter Westdeutschlands) waren dazu eingeladen worden. Die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn nehmen jährlich gerne an der „SchulBrücke Weimar" teil, weil dieses einwöchige Seminar eine willkommene und fruchtbare Abwechslung zum schulischen Lernen darstellt.

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SchulBrücke Weimar - Aktuell PDF Drucken E-Mail
 

Weimar: Stadt zwischen Klassik, Kultur und Buchenwald

Auch 2012 werden neben den Teilnehmern des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 aus Bozen, Leipzig, Hummené (Ost-Slowakei), Paris und Warschau an der SchulBrücke in Weimar teilnehmen. Das Thema des Jubiläums-Seminars lautet: "Die Erfindung der Nation und der weltbürgerliche Geist der Weimarer Klassik."

Alle Teilnehmer wohnen in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (http://www.ejbweimar.de). Die Unterbringung erfolgt in Dreibettzimmern mit Dusche und WC in den Gartenhäusern der Parkanlage.

Neben der niveauvollen Auseinandersetzung mit historischen, kulturellen oder politischen Sachthemen ist die internationale Begegnung im Rahmen des Weimarer Dreiecks ein besonders wertvoller Bestandteil des Projekts. Dadurch bietet sich den Teilnehmern eine seltene und wichtige Gelegenheit, sich im Prozess des gemeinsamen Lebens und Arbeitens mit Gleichaltrigen zu öffnen.

Die SchulBrücke ist ein Baustein im Rahmen unserer Begabtenförderung. Selbstverständlich verpflichten sich alle Teilnehmer zu engagierter Arbeit vor Ort und bei der Vorbereitung in Bonn.

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Die Bedeutung des Lernortes Weimar PDF Drucken E-Mail

Die Stadt Weimar ist seit der Ausbreitung der Aufklärung in Thüringen eine Hochburg kulturellen und intellektuellen Lebens, aus der die bedeutendsten Köpfe der deutschen Literatur, Philosophie, Pädagogik und vieler anderer wissenschaftlicher Disziplinen hervorgingen. Dieser Ort eröffnet den Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit in der Schule oft nur theoretisch zu vermittelnden Inhalten hautnah und lebendig in Kontakt zu treten und eine konkrete Vorstellungswelt abstrakter Zusammenhänge zu entwickeln.

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Änderungen ab 2010 PDF Drucken E-Mail

 

Künftig werden jährlich zwei SchulBrücken pro Jahr in Weimar durchgeführt, an denen sechs Schulen teilnehmen werden. Dies bedeutet, dass pro Schule und Jahr nur noch acht statt bisher zwölf Schülerinnen und Schüler delegiert werden können. Ursprünglich erfolgte die Teilnahme in Kursstärke. Im Vergleich zu den ersten SchulBrücken ist die Teilnehmerzahl je Schule also drastisch reduziert worden und die Teilnahme an diesem Seminar sollte somit als große Auszeichnung und Förderung besonders interessierter und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler verstanden werden. Wünschenswert wäre, dass der Stellenwert der SchulBrücke innerhalb unserer Schule angehoben würde.
Bisher zahlen die Schülerinnen und Schüler die Bahnfahrt und einen Eigenanteil für die Seminarwoche (Unterbringung in der EJBW, Vollpension, Materialen, Ausflüge) von 50 €. Die Deutsche Nationalstiftung zahlt pro Schüler noch einmal etwa 400 €.

Wenn es möglich wäre, für die Schülerbeiträge Sponsoren zu finden, so wäre dies ein Ausdruck der Würdigung für besondere Leistungen im geisteswissenschaftlichen Bereich an unserer überwiegend mathematisch-naturwissenschaftlich ausgerichteten Schule. Sie können sich diesbezüglich entweder an die Schulleitung oder an Frau Barz wenden
 
Auswahlverfahren zur Teilnahme an der Schulbrücke Weimar PDF Drucken E-Mail

Für die SchulBrücke werden Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die sich für historische, philosophische und literarische Themen mit Bezug zur Weimarer Klassik interessieren. Die Deutsche Nationalstiftung und die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar legen großen Wert darauf, dass intensiv und mit Erfolg gearbeitet wird. Die Teilnahme an diesem Projekt ist als Auszeichnung im Rahmen der Begabtenförderung zu betrachten.

Die Woche in Weimar erweist sich immer wieder als ausgesprochen anstrengend, da die Arbeitstage lang sind. Disziplinarische Schwierigkeiten müssen daher bereits im Vorfeld ausgeschlossen werden. Die Stufenleitung der Jahrgangsstufe 10, ggf. ehemalige KlassenlehrerInnen, sowie die entsprechenden Geschichts- und DeutschkollegInnen der Jahrgangsstufe 10 werden im Vorfeld gebeten, Schülerinnen und Schüler zu nennen, die die o.g. Kriterien erfüllen. Alle Mehrfachnennungen, die nicht zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 ins Ausland gehen, werden angeschrieben und bekommen die Möglichkeit, einen Bewerbungsbogen abzugeben. Aus allen Rückläufen werden die Teilnehmer ausgewählt, bzw. ggf. ausgelost, wobei auf Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern geachtet werden muss. Das ist nicht nur für die Unterbringung, sondern auch für die Arbeit vor Ort wichtig.