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Die Berufsorientierung am EMA blickt auf eine mehr als 25-jährige Tradition zurück und versteht sich als eine notwendige Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen, die der Übergang von der Schule nach dem Abitur zum Beruf mit sich bringt.

Zu dem Anspruch an die Schule, den verschiedenen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden und neben ihren fachlichen die sozialen und methodischen Kompetenzen zu fördern, kommen vielfältige Anforderungen von außen; dazu gehört auch, ihnen bereits während ihrer Schulzeit eine Berufsorientierung zu ermöglichen.

 

Dabei bildet das 14-tägige Berufspraktikum nur einen Baustein innerhalb der gesamten Berufsorientierung, die unsere Schülerinnen und Schüler über vier Jahre begleitet und innerschulisch verschiedene Anforderungsbereiche berührt. Diese lange Zeit ist beabsichtigt, so dass ein Prozess bei ihnen in Gang kommt, an dessen Ende eine sinnvolle, überlegte und gereifte Entscheidung für ihre Berufswahl steht und ihnen hoffentlich Frustrationen durch falsche Entscheidungen erspart bleiben.

Seit ein paar Jahren finden jeweils einige Schülerinnen und Schüler des EMA einen Praktikumsplatz in England; diese Möglichkeit geht auf den früheren Schüleraustausch mit Bolton School zurück.

Die heutige Anzahl der Berufe und die vielfältigen Wege, die dorthin führen machen einen spiralförmigen Aufbau des Berufsorientierungskonzepts plausibel.

In der Jahrgangsstufe 10 werden durch den Besuch und die Arbeit im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit eine erste Einführung und ein erstes Auseinandersetzen mit der Berufswahl angeboten. Dabei zeigt das Berufsinformationszentrum die Notwendigkeit und die Möglichkeit der aktiven Suche nach dem geeigneten Beruf und schärft den Blick für die Wahl des 14-tägigen Berufspraktikums in der Jahrgangsstufe 11. Nachdem die Erfahrungen des Berufspraktikums verarbeitet sind, wird in der Jahrgangsstufe 12 in den Leistungskursen die ganze Palette möglicher Wege nach dem Abitur durch die Hochschulberatung aufgezeigt. Im Anschluss daran haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit der individuellen Beratung an Sprechtagen. Die Studienfelder und Berufe werden kompakt und themenbezogen in weiteren Seminaren vorgestellt. Die Jahrgangsstufe 13 durchläuft schließlich, diesmal fakultativ, die universitäre Studienberatung für alle, die ein Studium beginnen wollen.

Zusätzlich zum Pflichtprogramm der Schule ergeben sich jährlich unterschiedliche Zusatzprogramme. So konnte die Universität Maastricht mehrfach die Berufsorientierung durch Vorträge zu europäischen Studiengängen ergänzen. Die Universität Utrecht, mit der das EMA kooperiert, informiert ebenso über ihre Studiengänge wie die RWTH Aachen, die mit Hilfe ihres "science truck" die Schülerschaft motiviert. Informationstage an der hiesigen Universität, Elternabende zum Thema Berufe und Seminare für Bewerbungstraining sowie Veranstaltungen der Bonner Rotarier, die Einblicke in ihre Berufe und Ratschläge aus der Berufsraxis geben, bereichern die Berufsorientierung.

 

Aufbau des Berufsorientierungskonzeptes

Jgst. 10.2

  • Vorstellen des Berufsorientierungskonzeptes
  • Besuch im Informationszentrum der Agentur für Arbeit
  • Einweisung in die Berufswelt, aktives selbstständiges Auseinandersetzen mit den Möglichkeiten des Berufsinformationszentrums
  • Praktikumswünsche und -möglichkeiten erkunden

Jgst. 11

  • 14-tägiges Praktikum Januar/Februar
  • Praktikumsbericht

Jgst. 12.1

  • Aufzeigen von "Wegen nach dem Abitur" in den unterschiedlichen Leistungskursen durch die Hochschulberatung der Agentur für Arbeit
  • Einzelberatung in den Sprechstunden
Jgst. 12.2
  • Vorstellen von Studien- und Berufsfeldern durch die Hochschulberatung der Agentur für Arbeit in unterschiedlichen Seminaren

Jgst. 13.2

  • Studienberatung durch die Universität
  • Einzelberatung in Sprechstunden

Als Koordinatorin der Berufsorientierung gibt Ihnen Frau Ingrid Weiler weitere Auskunft.